Die Gemeinde Befort weist eine verkehrsgünstige Lage auf und ist über die Staatsstraßen RN10, CR121, CR128, CR357 und CR364 sehr gut in das nationale und regionale Straßennetz integriert.

Auch die verschiedenen zentralen Einrichtungen innerhalb der Gemeinde, prioritär im Hauptort Befort, sind gut erreichbar. Werden sie mit dem PKW aufgesucht, stehen dazu an den jeweiligen Standorten ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Innerörtlich weisen die Gemeindestraßen abseits der Staatsstraßen nicht nur verkehrliche Erschließungsfunktion auf. Sie haben siedlungsorientierten Charakter, d.h. sie sind nicht nur den Autos vorbehalten, sondern haben auch Aufenthaltsfunktion und sollen die Wohnruhe in den Siedlungsgebieten möglichst wenig stören.

Um diese Forderungen auch in die Praxis umzusetzen, hat die Gemeinde bereits ein (für Gemeindestraßen flächendeckendes) „Tempo 30-Konzept für Wohnstraßen“ erstellt.

An den Hauptachsen hat der motorisierte Individualverkehr noch größere Auswirkungen auf die Lebensqualität der dort wohnenden bzw. sich aufhaltenden Menschen. In Dillingen und Grundhof ist das Verkehrsaufkommen an den Hauptachsen durchaus hoch, was eine gewisse Lärmproblematik mit sich bringt – auch wenn nur wenig Wohnnutzung direkt an der N10 vorzufinden ist. Hinzu kommt das Überschreiten der vorgegebenen Richtgeschwindigkeit als weiterer Problempunkt in allen Dörfern – was gerade in Bereichen mit sensiblen Randnutzungen (z.B. Schule in Befort) problematisch sein kann. Darauf hat die Gemeinde reagiert.

  • Eine mögliche Umgestaltung der „Grand-Rue" auf einem Teilbereich bei der Schule in Befort ist im Gespräch und soll zeitnah planerisch geprüft werden hinsichtlich einer punktuellen Temporeduktion. Denn je geringer die Geschwindigkeit, desto kürzer der Bremsweg und damit auch die Unfallgefahr.

  • Weiterhin ist die Gemeinde dabei, festinstallierte und mobile Geschwindigkeitsmessstellen einzurichten. Denn ein erster Schritt zur Sekurisierung der Fußgänger und Radfahrer an den Hauptachsen wäre, dass die zulässigen Geschwindigkeiten auch eingehalten werden.

Aktuell ist ein mobiler Datenlogger im Einsatz, eine stationäre Geschwindigkeitsanzeige mit Datenlogger steht seit einigen Wochen bei der Schule. Die Daten werden seither regelmäßig ausgelesen - die Ergebnisse sind dabei teils zufriedenstellend, da die zulässige Höchstgeschwindigkeit überwiegend nicht überschritten wird.


  • Am Standort der Beforter Schule haben im Zeitraum vom 15. Oktober bis zum 25. Oktober 2018 nur ein Bruchteil der gezählten Fahrzeuge die zulässige Geschwindigkeit von 50 Km/h überschritten. Entsprechend liegt der V85 (85 % der gezählten Fahrzeuge fuhren langsamer oder gleich diesem Wert) mit 48 Km/h auch vergleichsweise niedrig. Auch die Durchschnittsgeschwindigkeit lag mit knapp unter 40 Km/h deutlich unter der zulässigen Geschwindigkeit von Tempo 50.

  • Es wurden jedoch auch einige Fahrzeuge gezählt, die mit mehr als 50 Km/h im Bereich der Schule unterwegs waren – der schnellste mit Tempo 91 Km/h.

Die Auswertungen sind dahingehend wichtig, um eben diese Raser zu eliminieren (in Zusammenar­beit mit der Polizei), um gerade den Bereich an der Schule für unsere Kinder sicherer zu machen.



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