Grundlage zur Erstellung und Verwirklichung der energiepolitischen Arbeitsprogramme ist einerseits ein 79 Punkte führender Maßnahmenkatalog mit konkreten Handlungsansätzen in den Bereichen:

  • Entwicklungsplanung und Raumordnung
  • Kommunale Gebäude und Anlagen
  • Versorgung und Entsorgung
  • Mobilität
  • Interne Organisation
  • Kommunikation und Kooperation

Anhand dieses Kataloges werden die bisher geleisteten Arbeiten der teilnehmenden Gemeinden bewertet.

Für die künftige klimapolitische Ausrichtung der Gemeinde  soll mittels eines Klimaleitbilds die Positionierung einer Gemeinde zu den Themenbereichen Energiepolitik und Klimaschutz beschreiben. Darin werden Ziele, Maßnahmen und Projekte formuliert, durch die eine nachhaltige Energiewirtschaft angestrebt wird. Abgestimmt auf die Potenziale und die erwartete demographische Entwicklung wurden Zielstellungen entwickelt, wobei „Nachhaltigkeit" das wichtigste Kriterium allen Handelns darstellt.

Das Leitbild soll im Wirkungsbereich der Gemeinde eine verpflichtende Umsetzung erreichen. Darüber hinaus soll es eine Vorbildfunktion ausüben, die von den Bürgerinnen und Bürgern sowie der kommunalen Wirtschaft positiv aufgenommen und mitgetragen wird.

In einem Soll-Ist-Vergleich sind die einzelnen Handlungsfelder, die mit dem EEA-Maßnahmenkatalog korrespondieren, im Bezug auf die Zielsetzung und Zielerreichung periodisch zu überprüfen (quantitativ und qualitativ), um eine Kontrolle des eigenen Handelns bezüglich der Zielerreichung zu dokumentieren und bei Bedarf nachzusteuern.

Die Gemeinde Beaufort ist gerade dabei, eine erste Bestandsaufnahme durchzuführen. Eine Bewertung der Ergebnisse der darin dokumentierten klimarelevanten Arbeiten der Gemeinde wird in einem für 2017/ 2018 geplanten Audit erfolgen.

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