Ein weiterer wichtiger Baustein des Klimapakts ist die Einführung einer kommunalen Energiebuchhaltung durch die Gemeinde selbst, deren Ergebnisse in das Arbeitsprogramm als auch die lokale Klimastrategie einfließen.

Eine Energiebuchhaltung bietet den Kommunen ein nützliches Werkzeug für das Monitoring und die Bewertung der energetischen Qualität von Gebäuden und energietechnischen Anlagen. Denn mit der Energiebuchhaltung für die öffentlichen Gebäude werden Strom-, Wärme- und Wasserverbräuche erfasst, die sich somit darstellen und analysieren lassen. Es können Aussagen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Einsatz von erneuerbaren Energien der jeweiligen Gebäude gemacht werden.

Somit liefert die kommunale Energiebuchhaltung wichtige Daten für Auswahl und Planung von Verbesserungsmaßnahmen und ist damit eine Basis für Kosten- und Energieeinsparungen.

Die Gemeinde Beaufort hat im Herbst 2016 mit einer ersten Phase der Energiebuchhaltung für kommunale Liegenschaften begonnen. Dabei wurden diejenigen Gebäude untersucht, die der Gemeinde eigentumsrechtlich gehören, nach großherzoglichem Reglement ein „Funktionsgebäude" darstellen, eine gewisse Mindestgröße (mehr als 50 Quadratmeter Energiebezugsfläche) haben und von der Gemeinde bzw. der Öffentlichkeit genutzt werden.

In einem ersten Schritt werden – sofern vorhanden und verfügbar - die Verbräuche für Strom, Wasser und Wärme der betroffenen Gebäude der letzten drei Jahre vom technischen Dienst eruiert und in der Energiebuchhaltungssoftware „Enercoach" dokumentiert und analysiert.

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