​Die im Leitbild (das periodisch überprüft und gegebenenfalls adaptiert werden soll) definierten qualitativen und quantitativen Einzelziele sind strategischer Art. Während dort Handlungs­schwerpunkte beschrieben werden, die sich die Gemeinde setzt, werden im Aktivitätenprogramm konkrete Leitprojekte definiert, deren Umsetzung entweder bereits läuft oder die zu einem klar definierten späteren Zeitpunkt starten sollen.

Die Erarbeitung von Aktivitäten und Projekten des Klimaschutzkonzepts der Gemeinde wird vom Klimateam vorbereitet. Neben der gezielten Einbindung zentraler Schlüsselakteure und Multipli­katoren werden nach und nach alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, sich aktiv einzubringen.

Ein erstes Aktivitäten- bzw. Arbeitsprogramm für die Gemeinde Beaufort wurde vom Klimateam erstellt (erstes Halbjahr 2016), wobei sich der Fokus zu Beginn der Klimapaktarbeiten auf eine profunde Bestandsaufnahme und –analyse richtete. Bei diesen Datenrecherchen wurden bereits erste Sofortmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden in die Wege geleitet, um offensichtliche Missstände schnellstmöglich beseitigen zu können (Ersetzen defekter Leuchtmittel durch LED-Sparlampen, Installierung von zusätzlichen Stromzählern, nutzeroptimierte Programmierung der Heizanlagen etc.). Auch wurden erste konkrete Aktionen ins Auge gefasst (Schaffung von Fahrradstellplätzen an wichtigen öffentlichen Gebäuden/Bushaltestellen, Aufbau eines kommunalen Radwegenetzes zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern etc.)

Weitere Ideen und Ansätze sind vorhanden, sie werden nach der ersten jährlichen Validierung des Aktivitätenplans (erstes Halbjahr 2017) auf eine konkrete Umsetzung geprüft. Dabei werden die Bevölkerung bzw. bestimmte lokale Gruppen aktiv eingebunden, was zum Teil durch erste Gespräche mit den lokalen Vereinen sowie dem Lehrpersonal der Primärschule geschehen soll.

Ausgangssituation

In Anbetracht der wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klima­wandel, in Anerkennung des globalen Gleichheitsgrundsatzes und in Verantwortung für den Erhalt natürlicher Lebens­grundlagen ist die Gemeinde Befort gewillt, nach ihren Möglichkeiten zum Schutz des Klimas und zur Anpassung an den Klimawandel beizutragen.

Gerade den Gemeinden kommt dabei eine zentrale Rolle zu, da aufgrund der räumlichen Konzentration, der komplexen Strukturen und der unterschiedlichen Nutzungen (Wohnen, Gewerbe und Industrie, Verkehr, Freizeit) ein großer Teil der klimarelevanten Emissionen dort entsteht. Die klimapolitischen Ziele können somit ohne das Engagement der Kommunen, der Unternehmen vor Ort und einzelner Bürgerinnen und Bürger nicht umgesetzt werden.

Die Gemeinde Befort ist sich dieser Verpflichtung bewusst und hat mit dem Beitritt zum Klimapakt sowie der Erstellung dieses Leitbildes und den darauf aufbauenden damit verbundenen Schritten (Bestandsanalyse, Potenzialerhebung, Akteurseinbindung, Erarbeitung von Maßnahmen) mit dem Klimaschutz auf lokaler Ebene bereits begonnen.

Nach dem Motto „Global denken – lokal handeln" will die Gemeinde ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Im Mittelpunkt aller Überlegungen und Aktivitäten stehen ein nachhaltiges Wirtschaften mit unseren Ressourcen und die Minimierung belastender Emissionen.


Handlungsrahmen/Leitlinien - Dreiklang eines nachhaltigen Klimaschutzes

Die Ursachen des Klimawandels sind in vielen Bereichen des menschlichen Lebens und Handelns zu finden, in Ökonomie und Konsumverhalten ebenso wie in Mobilität oder der Siedlungsentwicklung.

Klimaschutz muss dabei nachhaltig angelegt sein, Klima­schutz und Ressourceneffizienz müssen hier als sich gegen­seitig verstärkende Teilziele auf dem Weg zu einer nachhal­tigen Ökonomie und Gesellschaft verstanden werden. Denn: Gemessen an der bisherigen Innovationsgeschwindigkeit erscheint es nur mäßig wahrscheinlich, dass erneuerbare Energien und Energieeffizienz als technische Perspektiven allein ausreichen für eine gelingende Energie- und Klima­wende. Daher muss Klimaschutz – sofern die gesteckten Ziele erreicht werden sollen – nachhaltig betrieben werden – und damit auch in gewissem Maße die Komponente des Verzichts beinhalten.

Um nachhaltigen Klimaschutz umsetzen und somit die gesteckten Klimaschutzziele erreichen zu können, zählen alle drei Themenfelder „Energieeinsparung", „effizienterer Gebrauch von Energie" und „Produktion erneuerbarer Energien" zu den grundlegenden Strategien für den kommunalen Klimaschutz.

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung, für einen erfolgreichen Klimaschutz und eine weitestgehend klimaneutrale Gemeinde sind alle drei Schritte im Zusammenspiel wichtig:

  • Beim ersten Schritt sollten alle Möglichkeiten der Energieeinsparung genutzt werden.

  • Der zweite Schritt beinhaltet die Verbesserung der effizienten Energienutzung.

  • Die anschließend noch erforderliche Energie sollte durch erneuerbare Energien gedeckt werden.


Strategische Ziele

Unter Berücksichtigung der Leitlinien sollen die bestehenden Ansätze im Bereich kommunaler Klimaschutz aufgegriffen und weiterentwickelt werden – insbesondere vor dem Hintergrund, qualitative und quantitative Verbesserungen für den Klimaschutz herbeizuführen. Dazu werden - qualitative und quantitative – Zielsetzungen definiert, die nach Möglichkeit sämtliche Bereiche des kommunalen Klimaschutzes berühren.

Als Orientierung wird dabei die Gliederung des „European Energy Awards" zugrunde gelegt, die die gemeindlichen Klimaaktivitäten in sechs Themen- bzw. Handlungsfelder untergliedert

1. Handlungsfeld: Entwicklungsplanung und Raumordnung

  • Erstellung einer Energie- und Klimabilanz (mindestens alle drei Jahre), Potentialabschätzung aller relevanten regenerativen Energiequellen (bis 2018)

  • Nachhaltige Siedlungsentwicklung im neuen PAG mit Priorität auf Innenentwicklung, Kompaktheit, Sicherung der Luftqualität und Nutzungsmischung. Moderates Wachstum im neuen PAG (keine Ausdehnungen des Bauperimeters. Ausnahmen: Flächentausche, kleine Abrundungen, begründete Ausnahmen)

  • Definition angepasster Bebauungsdichten im neuen PAG für größere Bauflächen zur quantitativen Reduktion des Boden­verbrauchs um ca. 5 % (gegenüber Stand jetzt). Flankierend wird eine „Gemeindecharta zur künftigen baulichen Ent­wicklung" erstellt und angewendet.

2. Handlungsfeld: Kommunale Gebäude
  • Reduktion der Verbräuche der kommunalen Gebäude bis 2020 (Referenzjahr 2014), u.a.

  • des spezifischen Stromverbrauchs (kWh/m²) um 10 %

  • des spezifischen Wärmeverbrauchs (kWh/m²) um 5 %

  • des spezifischen Wasserverbrauchs (l/m²) um 5 %

  • des spezifischen CO2-Ausstoßes (t/Einwohner bzw. Haushalt) um 1,5 % pro Jahr

  • Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien beim Wärmeverbrauch (kWh/m²) der kommunalen Gebäude bis 2020 um 10 % (Referenzjahr 2014)

  • Anwendung von hohen (höher als gesetzlich geforderten) Standards (Energiebilanz) beim Neubau kommunaler Gebäude, Berücksichtigung des Prinzips der „économie circulaire"

3. Handlungsfeld: Versorgung, Entsorgung

  • Erhöhung des Pro-Kopf-Deckungsgrads des auf dem Gemeindegebiet produzierten Stroms (Windkraft, Solarstrom, Biogas) aus erneuerbaren Energiequellen bis 2020 um 10 %

  • Erhöhung des Pro-Kopf-Deckungsgrads der auf dem Gemeindegebiet produzierten Wärme (Thermosolar, Biomasse etc.) aus erneuerbaren Energiequellen bis 2020 um 10 %

  • Reduktion des Pro-Kopf-Volumens der grauen Mülltonnen bis 2020 um 5 %

  • Erhalt des aktuellen Niveaus des Wasserverbrauchs der Haushalte (pro Einwohner) bis 2020

4. Handlungsfeld: Mobilität

  • Priorisierung einer Siedlungsentwicklung, die Verkehrswege vermeidet bzw. minimiert („Dorf der kurzen Wege")

  • Ausbau des beschilderten Fuß- und Radwegenetzes auf dem Gemeindegebiet bis 2020 um 5 %

  • Steigerung der Nutzerzahlen (Beforter Einwohner) des Bummelbusses bis 2020 um 5 %

  • Erhöhung des Anteils am Öffentlichen Transport sowie am Fuß- und Radverkehr, um den Modal-Split bis 2020 um ca. 5 % zu verschieben zugunsten des nichtmotorisierten Verkehrs.

5. Handlungsfeld: Interne Organisation

  • Nachhaltige Gestaltung der Beschaffungskriterien (Verwaltung, Schule)

  • Durchführung von regelmäßigen Klimateamsitzungen (mindestens vier Versammlungen des Klimateams pro Jahr)

  • Teilnahme der Verwaltung an mindestens fünf Veranstaltungen/Weiterbildungen (min. 12 Stunden) zu klima- bzw. energierelevanten Themen pro Jahr

6. Handlungsfeld: Kommunikation, Kooperation

  • Ausstattung des „Gemengebuet" mit mindestens zwei Seiten zum Thema Klimaschutz/Energie pro Ausgabe

  • Ausstattung der Internetseite der Gemeinde mit einer Rubrik „Klimapakt"

  • Organisation von mindestens einer öffentlicher Bürger-Sensibilisierung-Veranstaltung pro Jahr (z.B. Energie- oder Mobilitätstag, Energiestammtisch o.ä.)

  • Aktive Kooperation mit mindestens einem Verein, einer Nachbargemeinde oder NGO in Klimapaktfragen

Die Gemeinde Befort wird das erarbeitete Leitbild als Grundlage für das weitere Vorgehen zum Klimaschutz anwenden und zukünftig fortführen. Dabei sollen die daraus entwickelten Klimaschutzmaßnahmen sukzessive mithilfe der Gemeinde im Rahmen ihrer finanziellen sowie Einflussmöglichkeiten umgesetzt werden. Die Gemeinde möchte dabei als „Förderer" bzw. Initiator zur Aktivierung von Akteuren agieren und ist somit für die zentrale Koordination der Klimaschutzmaßnahmen in Befort zuständig.

Klimaschutz und Klimateam-Aktivitäten

Die Gemeinde hat mit dem inhaltlichen Arbeiten im Klimapakt im Frühjahr 2016 begonnen. Der erste Schritt war die Gründung eines Klimateams, das die inhaltliche Ausrichtung des kommunalen Vorgehens, mögliche Maßnahmen und deren Priorisierung definiert.

  • So lange sich der Klimapakt noch in der Anfangsphase befindet, wurde beschlossen, die Mitglieder des Teams auf den Klimaberater, die politische Führung (Bürgermeister und Schöffenrat) sowie Teile der Verwaltung (Technischer Dienst, Sekretariat) zu begrenzen.

  • Sobald die Bestandsaufnahme abgeschlossen und die erste Zertifizierung erreicht ist, kann und soll das Team erweitert werden.

  • In einer Übergangsphase wird versucht, den Gemeinderat stärker in den Klimapakt einzubinden (u.a. Klimagemeinderat im Januar 2018 und September 2018, periodisches Hinzuziehen der Gemeinderatsmitglieder ins Klimateam).

Erste inhaltliche Aufgabe des Klimateams war das Erstellen eines Jahres-Aktivitätenplans 2016, d.h. was im Kalenderjahr angegangen werden soll, wer die Hauptzuständigkeit hat, wie die gedachte Zeitachse ist und ob/wie viele Kosten voraussichtlich entstehen. Zu Beginn 2017 wurde der erste Aktivitätenplan von 2016 analysiert und in einen Aktivitätenplan 2017 überführt, gleiches geschah Ende 2017/Anfang 2018.

Seit Beginn des Klimapakts in Befort wurden u.a. folgende Maßnahmen angedacht - und teilweise auch umgesetzt:

  • Ein regionales Klimateam (im Kontext des Naturparks Müllerthal) wurde gegründet und trifft sich regelmäßig

  • Eine Bürger-PV-Anlage ist angedacht auf dem Dach des neuen Feuerwehrneubaus, war bisher jedoch seitens der CREOS aufgrund der aktuellen Gesetzgebung dort nicht möglich. Die Gemeinde hat den im Bau befindlichen Komplex trotzdem „PV-ready" gemacht, genauso wie der demnächst zu bauende neue interkommunale Wasserbehälter an der Reisdorfer Straße – so dass entweder auf einem oder sogar auf beiden Dächern (die Gesetzgebung zu Photovoltaik ist gerade im Wandel) zeitnah eine genossenschaftliche Anlage verwirklicht werden kann

  • Standards für Bau und Bewirtschaftung wurden in Kraft gesetzt

  • Die Energiebuchhaltung für Gemeindegebäude wurde umgesetzt, eine dazu notwendige um­fangreiche Bestandsaufnahme durchgeführt, ein Controlling der Verbräuche eingeführt und ver­stetigt, Sofortmaßnahmen wurden ergriffen (Strom- und Wärmezähler wurden nachgerüstet, …). Die vorliegenden Ergebnisse wurden dem Gemeinderat und der Verwaltung vorgestellt in der Gemeinderatssitzung vom September 2018. Die Energiekennzahlen wurden bereits im Vorfeld mit den Nachbargemeinden verglichen (regionale Klimateamsitzung 2016), um Rückschlüsse auf mögliche Defizite zu ziehen bzw. Lösungsmöglichkeiten auf Basis guter Erfahrungen der anderen Gemeinde aufgezeigt zu bekommen

  • Themenspezifische Bürgerworkshops und Infoveranstaltungen wurden und werden durchgeführt, bei denen auch der Klimaschutz eine herausragende Rolle spielte (u.a. Vorstellung SUP, Vorstellung PAG-Projekt, LVI-Workshop zum kommunalen Radwegenetz)

  • Der Ausbau der Leistungsfähigkeit des kommunalen Nahwärmenetzes ist abgeschlossen (neue größere Hackschnitzelheizung auf dem Schulcampus), eine Machbarkeitsstudie für ein zweites Nahwärmenetz für den Bereich um die „Mairie" ist gerade in der Ausarbeitung.

  • Die Wasserrechnungen für die kommunalen Haushalte wurden graphisch adaptiert (Vorjahresverbrauch etc.)

  • Die geplante Klima-Schulung der Grundschüler („Energiespueren an der Schoul", drei Klassen des Cycle 4.1) fand zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 statt. Es ist geplant, die gleiche Schulung für die „neuen" Klassen des Cycle 4.1 im Schuljahr 2018/2019 zu wiederholen und somit das Angebot zu verstetigen

  • Die „Klimakino"-Vorführung mit dem Film „Demain" fand zwei Mal im Kontext des Naturparks Müllerthal statt

  • Das „kommunale Leitbild Klimaschutz" wurde vom Klimateam erstellt und vom Gemeinderat in der Gemeinderatssitzung vom Januar 2018 beschlossen und auf den Weg gebracht

  • Eine „Charta für klimafreundliches Bauen" wurde bereits vom Klimaberater erstellt. Sie wurde vom Schöffenrat gutgeheißen und dem Gemeinderat und der Verwaltung in der Gemeinderatssitzung vom September 2018 vorgestellt - und wird ab jetzt von der Verwaltung angewendet werden

  • Die Notwendigkeit der Erstellung von Energiepässen wurde bereits letztes Jahr erkannt und besprochen. Sie wurden im Herbst 2018 erstellt und werden daraufhin in den öffentlichen Gebäuden gut sichtbar ausgehängt

  • Die Internetseite der Gemeinde ist ein wichtiges Kommunikationsmedium gegenüber dem Bürger, auch für den Klimapakt. Daher hat der Klimaberater bereits umfangreiches Material erstellt, das bereits online gesetzt ist (eigenen Rubrik „Klimapakt" inklusive „mobilité dans la commune")

  • Das Klimateam die Idee auf, flankierend bzw. subsidiär zum nationalen Radwegenetz und zur in Befort bestehenden PC3 ein kommunales Radwegenetz in Angriff zu nehmen. Es wurde beschlossen, dazu die LVI (Lëtzebuerger Vëlos-Initiativ) zu beauftragen. Neben einem Bürgerworkshop wurde eine lokale Rad-AG gegründet, die die LVI mit „Insiderwissen" unterstützt.

  • Auch innerhalb der Verwaltung soll die Radmobilität gestärkt werden. Dazu wurde eine Bestandsaufnahme in Form einer internen Umfrage (Verwaltung, Bauhof), wer mit welchem Verkehrsmittel zur Arbeit kommt und welche Distanzen er dabei zurücklegen muss, durchgeführt. Weiterhin werden die Dienstfahrten (Häufigkeit, Distanzen, etc.) unter die Lupe genommen. Eine politische Entscheidung/Willensbekundung, ob bzw. wie die sanfte Mobilität in der Verwaltung gestärkt werden kann (z.B. durch Anreizsysteme wie das Anbieten des mPass, Bereitstellen von Dienstfahrrädern/E-Bikes, ...), erfolgte bereits im Vorfeld. Auch Vorgaben bzw. Vorschläge sind denkbar (prioritäre Nutzung des öffentlichen Transports zu Veranstaltungen bzw. Bildung von Fahrgemeinschaften)

  • Die Gemeinde hat mehrere fest installierte „Radaren" (Verkehrszähler, die entweder die Geschwindigkeit anzeigen oder als „Tempo 50-/ Vorsicht Kinder-Blinklichter" fungieren). Damit die Geräte noch effektiver werden, werden sie mit Datenloggern ausgerüstet werden, die auch die Geschwindigkeiten erfassen und speichern. Die Auswertung der Daten wird ab Ende November periodisch auf der Internetseite der Gemeinde publiziert werden

  • Die Gemeinde hat bereits ein Tempo 30-Konzept für die kommunalen Straßen umgesetzt, welches aktuell überarbeitet/geupdatet wird

Für 2018 ist geplant, im Bereich der Schule in der Grand-Rue verkehrsberuhigende Maßnahmen zu prüfen. Da es sich dabei um eine Staatsstraße handelt, liegt der Ball bei der Straßenbauverwaltung. Die Gemeinde hat gerade bei „Ponts et Chaussées" eine entsprechende Anfrage gestellt

  • Die Gemeinde, die ihre kommunale Straßenbeleuchtung schon seit einiger Zeit sukzessive auf LED umrüstet (sowohl bei neuen Baugebieten als auch im Bestand), ist gerade dabei, mit Hilfe der Software „Streetlightning" den Nutzen und die Ersparnis der Umrüstung zu überprüfen. Erste Ergebnisse liegen bereits vor und werden dann auf der Internetseite der Gemeinde publiziert

     

  • Die Gemeinde hat gerade im Rahmen der Energiebuchhaltung die jährlichen Verbräuche des kommunalen Fuhrparks erfasst. Neben der Laufleistung und dem verbrauchten Treibstoff ist es jedoch auch wichtig zu erfahren, wie der Fuhrpark hinsichtlich der Emissionen – insbesondere der Stickoxide – abschneidet.

Dazu hat die Gemeinde das ihr zur Verfügung stehende Tool des „Emissionsrechners" benutzt und mit Daten gefüttert.

  • Ob und wo in der Region weitere Standorte für Windräder denkbar sind, prüft gerade die Gesellschaft SOLER im Auftrag des Naturparks

  • Ob es in der Gemeinde Sinn machen würde, eine Biogasanlage zu errichten, wird ebenfalls diskutiert – zum einen, um den Bauern eine Abnahmemöglichkeit für ihre Gülle zu geben (Güllebiogasanlage), zum anderen zum Schutz des Grundwassers durch weniger Stickstoffeintrag durch eben die Gülle. Diese Idee steckt jedoch noch in den Kinderschuhen, konkrete Gespräche mit allen Beteiligten sind für 2019 geplant.

Oui
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